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INVEST ONTARIO
 
16.08.2011

Kinderkrankenhaus SickKids baut neues Forschungszentrum in Toronto
Ontario investiert 53 Millionen Euro in den Neubau, in dem von 2013 an 2.000 Wissenschaftler unter einem Dach interdisziplinär zusammenarbeiten werden

Ontario, August 2011 - Das Kinderkrankenhaus SickKids baut ein 21-stöckiges
Forschungs- und Lernzentrum im Herzen von Toronto. Die Provinzregierung trägt 53
Millionen Euro (75 Mio. kan. Dollar) der Gesamtkosten in Höhe von 283 Millionen Euro
(400 Mio. kan. Dollar). Mehr als 2.000 Wissenschaftler unterschiedlicher
Fachrichtungen aus dem Großraum Toronto werden in dem neuen Zentrum unter
einem Dach zusammenarbeiten. Die Fertigstellung des Zentrums, das direkt neben dem
Krankenhaus liegen wird, ist für 2013 geplant.

"Die Kooperation der Wissenschaftler sorgt für eine verbesserte Versorgung kranker
Kinder. Mit der Erweiterung verteidigt das Krankenhaus zudem seinen Platz als eines
der fünf besten Pädiatrie-Zentren weltweit", sagt Mary Jo Haddad, Geschäftsführerin
von The Hospital for Sick Children (SickKids). Die Liste der Entdeckungen und
Innovationen am SickKids-Klinikum ist lang - hier wurde unter anderem die Babynahrung
Pablum entwickelt sowie das Gen entschlüsselt, das mit dem Entstehen von
Mukoviszidose zusammenhängt.

Die SickKids-Stiftung hat sich verpflichtet, 141 Millionen Euro (200 Mio. kan.
Dollar) aufzubringen, um den Bau, die Betriebs- und Instandhaltungskosten zu decken.
Bisher hat die Stiftung 35 Millionen Euro (50 Mio. kan. Dollar) gesammelt. "Die
bemerkenswerte Geschichte von SickKids zeigt, wie wichtig es ist, in die Forschung zu
investieren, um die Versorgung von kranken Kindern zu gewährleisten", sagt Glen
Murray, Ontarios Minister für Forschung und Entwicklung.

Ontario blickt auf eine lange Tradition als innovativer Standort im Bereich der Life
Sciences zurück. Jeden Tag profitieren Menschen rund um den Globus von medizinischen
Entdeckungen "Made in Ontario": Insulin, der Herzschrittmacher, die künstliche Niere,
Fortschritte in 3D-bildgebenden Verfahren und die Entschlüsselung der Gene, die mit
dem Entstehen von Mukoviszidose, Epilepsie, Brustkrebs und Alzheimer zusammenhängen.
Etwa 850 Bio-Tech-Firmen haben sich in Ontario angesiedelt und beschäftigen rund
43.000 Menschen. Die F&E-Kosten sind in Ontario im Vergleich zu den USA 12,9 Prozent
niedriger. Deshalb haben sich zahlreiche renommierte Unternehmen in der kanadischen
Provinz niedergelassen, beispielsweise AstraZeneca, Bayer, Eli Lily, GlaxoSmithKline
und Pfizer, Agfa HealthCare, GE Medical Systems, Johnson & Johnson Medical Products,
Siemens, Amgen, Genzyme und Sanofi Pasteur.

Weitere Details:

SickKids-Stiftung


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