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COMPUTER BILD
 
09.02.2012

Für Büroprogramme reicht ein 400-Euro-Notebook
Sieben Einsteiger-Geräte im COMPUTERBILD-Test / Sehr günstig / DVD-Brenner an Bord / Nervig: spiegelnde Bildschirme / Nur Testsieger hat USB 3.0

Wer ein neues Notebook kauft, findet in Elektromärkten schon für rund 400 Euro
Einsteiger-Geräte. Die Fachzeitschrift COMPUTERBILD hat sieben aktuelle Modelle
dieser Preisklasse getestet. Fazit: Sparfüchse können zuschlagen, müssen aber
kleinere Abstriche in Kauf nehmen (Heft 5/2012, ab Samstag am Kiosk).

Die Preisunterschiede zwischen einem Einsteiger-Notebook und einem Gerät aus einer
höheren Klasse sind groß. Während der Käufer für das Einsteiger-Modell nur knapp 400
Euro auf den Tisch legen muss, kostet ein Notebook der Oberklasse bereits doppelt,
ein Spieler-Notebook sogar rund drei Mal so viel. Denn in den teureren Geräten steckt
bessere Hardware, vor allem ein flotterer Prozessor und eine eigenständige
Grafikkarte. Größtes Manko der Günstig-Notebooks: Sie eignen sich nur für einfache
Spiele. Die Grafikkarte ist im Hauptprozessor integriert und Grafikspeicher wird vom
Arbeitsspeicher abgezweigt - beides führt zu Leistungseinbußen.

Wer jedoch sparen will und das mobile Gerät vor allem für Büroprogramme und den
Zugriff aufs Internet benötigt, ist mit einem preiswerten Einsteiger-Modell gut
beraten. Die Testkandidaten mit Zweikern-Pentium-Prozessoren von Intel (2,1 Gigahertz
Taktfrequenz) erreichten bei der Arbeit mit Büroprogrammen die Note "gut". Selbst
anspruchsvolle Aufgaben, zum Beispiel Video-Umrechnungen, erledigten sie in
befriedigendem Tempo. Langsamer arbeiten die getesteten Geräte von Acer, Samsung,
Toshiba und das Asus X53BR, die Prozessoren von AMD an Bord haben. Diese haben zwar
auch zwei Rechenkerne, aber sie laufen nur mit 1,3 bis 1,65 Gigahertz und bieten
weniger Zwischenspeicher (Cache).

Minuspunkte gab es in zwei Fällen für die etwas kleine Festplatte: So bieten die
beiden Asus-Modelle nur 298 Gigabyte (GB). Das reicht zwar normalerweise, aber wenn
eine große Musik- und Filmsammlung aufs Notebook soll, wird´s eng. Die meisten
anderen Geräte bieten 466 GB Speicherplatz. Einen DVD-Brenner haben alle an Bord,
ebenso zwei oder drei USB-Buchsen zum Anschluss von externen Geräten wie USB-Stiften
oder Druckern. Aber nur der COMPUTERBILD-Testsieger Asus X54C (Testergebnis
"befriedigend"; Preis: 387 Euro) bringt einen Anschluss in der schnellen
USB-3.0-Version mit. Er arbeitet zudem flott und hat ein entspiegeltes Display,
während die Bildschirme der meisten anderen Kandidaten spiegeln. Wer das Notebook
überwiegend am Schreibtisch nutzt, kann auch mit der etwas knappen Akku-Laufzeit des
Asus von zwei Stunden leben.

Mehr zu Notebooks unter: www.computerbild.de/notebooks

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