Agentur
 
22.03.2012

Günstiger Fernseher-Ersatz: Monitore mit TV-Empfänger
PC-Bildschirm und Fernseher in einem Gerät / Sechs Modelle bis 300 Euro im COMPUTERBILD-Test / Samsung mit der besten Bildqualität auf Platz 1

Wer nach getaner PC-Arbeit mal eben am Schreibtisch fernsehen möchte, braucht kein
zweites Gerät: PC-Bildschirm und Fernseher gibt es auch in einem Gehäuse - als
Monitor mit eingebautem TV-Empfangsteil. Dieser ersetzt den separaten Fernseher und
holt selbst bei ausgeschaltetem Computer die Lieblingssendung auf den Schirm. Die
Fachzeitschrift COMPUTERBILD hat sechs TV-Monitore mit Bildschirmdiagonalen von 23
bis 24 Zoll (58 bis 61 Zentimeter) und Preisen von 200 bis 300 Euro getestet.

Das TV-Programm kommt über digitales Kabel (DVB-C) oder als - etwas detailärmeres -
Antennenfernsehen (DVB-T) auf den Schirm. Lediglich das getestete Asus-Modell bietet
als einziger Testkandidat kein DVB-C. Wer übers Kabelnetz außer den
öffentlich-rechtlichen Sendern auch digitale Privatsender sehen will, braucht ein
sogenanntes CI-Plus-Modul sowie eine kostenpflichtige Abo-Karte vom Kabelanbieter.
Für Modul mit Karte bringen alle Geräte einen Steckplatz an der Monitor-Rückseite
mit. Wer für Privatsender nicht bezahlen will, kann diese mit allen Kandidaten auch
analog empfangen - eine praktische Ausweichlösung, weil diese im Kabelnetz nicht
verschlüsselt sind. Allerdings ist die Bildqualität dann deutlich schlechter als bei
DVB-T und DVB-C. Hochauflösende Kabelsender in gestochen scharfer Qualität (DVB-C HD)
zeigen nur die Modelle von Acer, LG und Samsung an.

Mit der besten Bildqualität sowohl im PC als auch im TV-Betrieb holte der Samsung
SyncMaster T24A550 LED den COMPUTERBILD-Testsieg (Note: 2,34; Preis: 247 Euro). Der
DM2350D von LG (Note: 2,49; Preis: 275 Euro) bringt dagegen als einziger Kandidat
auch räumliche Bilder auf den Schirm, etwa von 3D Blu-ray-Discs. Zwei für den
3D-Genuss notwendige Polarisationsbrillen liefert LG mit.

Der COMPUTERBILD-Test zeigte: Für preisbewusste Käufer lohnt sich ein TV-Monitor,
zumal er nur rund 70 Euro mehr als ein herkömmlicher PC-Bildschirm kostet und einen
separaten Fernseher für mehrere hundert Euro überflüssig macht. Für die Arbeit mit
Büroprogrammen und zum Fernsehen eignen sich alle Geräte. Nervig, aber leider die
Regel: Keinem Monitor liegt ein HDMI-Kabel bei, um diesen an den PC anzuschließen.

Mehr zu PC-Hardware unter: www.computerbild.de/hardware

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