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INVEST ONTARIO
 
26.03.2012

Ontario passt Tarife im Feed-in Tariff Programm an
Das Energieministerium der Provinzregierung veröffentlicht Bericht seiner Überprüfung des Feed-in Tariff Programms

Ontario, 26. März 2012 - Nach zwei Jahren Laufzeit hat Ontario das Feed-in Tariff
Programm (FIT) wie geplant einer Überprüfung unterzogen. Nun hat das
Energieministerium von Ontario die Ergebnisse des Berichts veröffentlicht: Das Gesetz
zur Einspeisevergütung, das langfristige Preisgarantien für Erzeuger regenerativer
Energie vorsieht, soll verbessert werden und weiterlaufen. Der Prüfbericht enthält
eine Reihe von Empfehlungen wie die Optimierung der Genehmigungsverfahren für
Projekte, was mehr Investoren anlocken und damit mehr Jobs schaffen soll. Aber auch
Kürzungen sind im neuen Programm enthalten. So soll die Einspeisevergütung von Solar-
und Windenergie um 20 bzw. 15 Prozent reduziert werden. Die Preise für Wasser,
Biogas, Biomasse und Deponiegas sollen gleich bleiben.

Mehr als 2.000 mittlere und große FIT-Projekte wurden bisher genehmigt. Die Anlagen
produzieren zusammen genügend Elektritzität, um 1,2 Millionen Eigenheime mit Strom zu
versorgen. Insgesamt 20 Milliarden Euro (27 Mrd. kan. Dollar) an Privatinvestitionen
hat das Programm bisher eingebracht. Nun ist die Regierung dran, ihre Hausaufgaben zu
machen. Geplant ist ein jährlicher Bericht über die Einspeisetarife im FIT-Programm,
der jedes Jahr im November veröffentlicht werden und dann jeweils von Januar an
gelten soll. Bis Ende 2013 sollen die Energiebedarfsschätzungen Ontarios untersucht
werden, um zu klären, ob weitere Produktionskapazitäten gerechtfertigt sind. Die
Provinz plant zudem ein Komitee zu schaffen, das Hindernisse in bürokratischen
Abläufen aufdecken und vermeiden soll - die Genehmigungsverfahren sollen um bis zu 25
Prozent beschleunigt werden.

"30 Unternehmen im Bereich Umwelttechnik haben sich in Ontario niedergelassen und
mehr als 20.000 Jobs geschaffen - das ist eine gute Leistung. Wir werden mit dem
Progamm fortfahren und nicht nur unseren Familien hier in Ontario eine saubere Umwelt
und nachhaltige Wirtschaft bieten, sondern die Provinz auch als Spitzenreiter bei der
sauberen Energiegewinnung weiter positionieren und dabei neue Arbeitsplätze
schaffen", sagt Chris Bentley, Energieminister von Ontario.

Mit dem Green Energy Act (GEA) von 2009 will Ontario in Nordamerika eine führende
Rolle für das gesamte Spektrum an Erneuerbaren Energien einnehmen. Bereits 2003
stammten 67 Prozent des produzierten Stroms in Ontario aus emissionsfreien Quellen.
Bis 2030 soll dieser Wert auf 92 Prozent anwachsen. Herzstück des Green Energy Act
ist das Einspeisetarif-Pro-gramm (FIT). Ontario ist der weltweit erste Standort, der
verbindliche Preise variierend nach Spitzenstromverbrauch eingeführt hat, um so eine
Basis für die Umsetzung des Smart Grid zu schaffen.

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