Agentur
MINOL
 
29.05.2012

Effizienter heizen, ohne zu investieren
KESS ist ein neuer Service von Minol zur optimalen Regelung älterer Heizungsanlagen - Finanzierung aus eingesparten Energiekosten

Leinfelden-Echterdingen, Mai 2012 - Nicht immer ist die Energiewende mit großen
energiepolitschen Entscheidungen und hohen Investitionen verbunden. Gerade kleine,
geringinvestive Maßnahmen können dazu spürbar - und vor allem sofort - beitragen.
Eine solche Maßnahme ist KESS, der neue Kessel-Effizienz-Sparservice von Minol zur
effizienten Regelung älterer Heizungsanlagen. Gemeint sind Gas- und Ölheizungen, die
vor dem Jahr 2000 gebaut wurden und mehr als 100.000 kWh Heizwärme pro Jahr
verbrauchen. Das entspricht etwa dem Bedarf von 14 Wohneinheiten. KESS basiert auf
einem technischen Modul, das in die Heizungsanlage montiert wird, diese optimal
regelt und den Jahresnutzungsgrad verbessert. Als Folge verbraucht die Heizung
mindestens 6 und bis zu 20 Prozent weniger Gas oder Öl. Für eine Liegenschaft mit 25
Wohneinheiten bedeutet das im Laufe von fünf Jahren eine Einsparung von 3.700 bis
15.700 Euro, wobei steigende Öl­ und Gaspreise den Spareffekt noch verstärken. Im
Unterschied zu anderen Systemen auf dem Markt ist KESS nicht an ein Funksystem
gekoppelt und somit für viele Liegenschaften offen.

Wirkung klar dokumentiert

Was KESS für Wohnungsunternehmen, Verwalter und WEGs besonders interessant macht, ist
der ganzheitliche Ansatz und das Finanzierungsmodell. Denn nach der Installation des
technischen Moduls begleitet Minol den Kunden und überprüft regelmäßig die erzielten
Einsparungen. Bei Bedarf wird das Modul nachjustiert. Vor allem muss der Verwalter
nichts investieren, denn KESS trägt sich selbst. Nach Ablauf jeder Abrechnungsperiode
bekommt der Kunde einen Nachweis, der den Verbrauch ohne und mit KESS
gegenüberstellt. Dabei vergleicht Minol den durchschnittlichen, witterungsbereinigten
Energieverbrauch der vergangenen drei Abrechnungsperioden ohne KESS mit den neuen
Verbrauchswerten. Der Großteil der Einsparung kommt dem Kunden und somit den
Hausbewohnern direkt zugute. Der kleinere Teil finanziert den Service - diese Kosten
sind für Vermieter umlagefähig.

Modulieren statt takten

Die KESS-Technik beruht darauf, dass die meisten älteren Heizkessel im Unterschied zu
neuen nicht modulierend regeln können. Das heißt, sie steuern ihre Leistung nicht
angepasst zum Heizbedarf. Ihr Brenner startet und stoppt, sobald eine bestimmte, von
der Außentemperatur abhängige Vorlauftemperatur erreicht ist. Dieses häufige Ein- und
Ausschalten des Brenners verbraucht viel Energie. "Vom Prinzip her ist das mit einem
Fahrzeug vergleichbar, dessen Spritverbrauch im Stop-and-Go-Verkehr höher ist als bei
durchgehenden Fahrten", erklärt Matthias Spies aus dem Technischen Support bei Minol.


Das KESS-Modul hingegen nutzt die Wärme, die in den Speichermassen des Gebäudes und
im Verteilsystem gespeichert ist, etwa in Rohrleitungen und Heizkörpern. Es sorgt
dafür, dass der Brenner sich den individuellen Parametern der Heizungsanlage anpasst
und seltener schalten muss. Das spart Energie, ohne den Wohnkomfort zu beeinflussen.
Dass der Brenner seltener taktet, verlängert zudem seine Lebendauer. Vermieter und
Verwalter müssen das Modul nicht kaufen, es bleibt im Besitz von Minol. Damit die
Technik ihre Wirkung voll entfalten kann, ist KESS auf fünf Jahre angelegt. "Wir
bieten Kunden an, den Service zwei Jahre lang zu testen und nur dann fortzusetzen,
wenn sie vom Ergebnis überzeugt sind", sagt Vianney de La Houplière, Marketingleiter
bei Minol.

Weitere Informationen unter: www.minol.de/KESS

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