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AUTO BILD
 
09.08.2012

Alfa Romeo: Sieben Neue gegen die Krise
Nuova Giulia kommt 2014 auf den Markt, Spider folgt ein Jahr später / Erstmals ein Coupé Utility Vehicle bei Alfa Romeo geplant / Aktuelle Vorabinformation aus Heft Nr. 32, Erscheinungstermin 10.8.2012

Mit Ikonen wie Giulia und Spider will Alfa Romeo auf die Erfolgsspur zurückkehren.
Fünf weitere Neuheiten vom kompakten Crossover bis zum Mittelmotor-Coupé sollen die
Modelloffensive abrunden. Das berichtet AUTO BILD in der am Freitag erscheinenden
Ausgabe (Heft 32). Einen kleinen Alfa im MiTo-Format wird es künftig hingegen ebenso
wenig geben wie eine große Limousine. Fiat-Chef Sergio Marchionne gegenüber AUTO
BILD: "Am unteren Ende der Skala haben wir mit der Neuerfindung von Fiat alle Hände
voll zu tun. In der oberen Mittelklasse und darüber wird Maserati sein Modellangebot
ausbauen. Zwischen den beiden Polen bleibt genug Platz für eine neue Alfa-Palette,
die deutlich breiter aufgestellt sein wird als bisher."

Konkret sind diese neuen Modellreihen mit verschiedenen Karosserievarianten in
Planung: Die Nuova Giulia als 159-Nachfolger kommt 2014 auf den Markt - Viertürer und
Sportwagon sind sicher, möglicherweise wird es auch ein Coupé geben. Im gleichen Jahr
kommt auch ein Coupé Utility Vehicle, kurz CUV. Ein neuer Spider soll ab 2015 bei den
Händlern stehen, und auch ein Giulietta-Nachfolger ist geplant. Als Fünftürer und
Sportwagon soll er ab 2016 vom Band rollen. Bereits 2013 kommt ein
4C-Mittelmotorsportwagen. Gesetzt sind hierbei sowohl Coupé als auch Spyder.

Der 4C wie auch die neuen Giulia imponieren mit ihrem kurzen, hohen Heck. Obwohl die
Giulia schon 2014 in Serie geht, wird am Design immer noch herumgefeilt. Während der
Cabrio-Zweisitzer mit dem Nachfolger des Mazda MX-5 gemeinsame Sache macht, ist das
Stufenheck und der davon abgeleitete Sportwagon eine Koproduktion zwischen Alfa,
Dodge und Chrysler. Der Spider wird von Mazda in Japan entwickelt und gebaut, doch
das Design und die Motoren stammen jedoch aus Europa. Die Wiege des noch namenlosen
Alfa CUV steht in Detroit. Der Ableger des nächsten Jeep Compass wird nach der Giulia
der zweite neue Alfa made in USA.

Der wichtigste neue Motor ist der aufgeladene 1,8-Liter-Vierzylinder 1750 TBi, der in
drei Leistungsstufen mit 200, 250 und 300 PS angeboten werden soll. Das moderne
Vollaluminium-Triebwerk wiegt 20 Kilo weniger als vergleichbare Fiat-Aggregate.
Darüber rangiert der 3200 TBi Multiair, der auf einem modifizierten Chrysler-V6
aufbaut. An der Diesel-Front dominieren zwar die bewährten 1,6- und
2,0-Liter-JTDM-Maschinen, aber für die Giulia und den CUV ist darüber hinaus auch ein
Dreiliter-V6 von VM Motori vorgesehen, der 250 oder 300 PS leistet.

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