Die Kombination aus Solarthermie und Brennwert spart doppelt und wird vom Staat auch noch gefördert
Außergewöhnliche Leistungen werden belohnt - und besonders Begabte werden gefördert.
Was sich in Schule, Ausbildung und Studium bewährt, gilt auch in der Heiztechnik. Ein
System, das besonders effizient und umweltschonend heizt und warmes Wasser
produziert, erfreut den Hausbesitzer durch niedrige Energiekosten und wird dafür
zusätzlich noch vom Staat mit einer entsprechenden Förderung bedacht. Die Kombination
aus Solarthermie und Brennwerttechnik ist ein solcher Musterschüler, und deshalb
greift der Staat Hauseigentümern beim Modernisieren unter die Arme: Wer seine alte
Anlage in Rente schickt und auf eine moderne und effiziente Kombination aus Solar-
und Brennwerttechnik setzt, kann verschiedene Förderprogramme in Anspruch nehmen und
damit die Investitionskosten senken. Zudem kann der Betreiber damit seine
Energiekosten um bis zu 35 Prozent reduzieren - verglichen mit einer Heizungsanlage
aus den 1980er Jahren - und hat jederzeit das gute Gefühl, sich auf eine
zukunftssichere und umweltfreundliche Heiztechnik verlassen zu können.
Das Talent haben die Entwickler von Buderus, einer Marke von Bosch Thermotechnik,
ihren Brennwert-Solar-Systemen sozusagen in die Wiege gelegt. Moderne
Brennwertkessel, beispielsweise der Logamax plus GB172 von Buderus, erreichen einen
Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent bezogen auf den Brennwert (Hs). Das heißt, sie
wandeln die im Gas oder Heizöl enthaltene Energie nahezu vollständig in Wärme um.
Besonders effizient sind Brennwertkessel mit einer Hocheffizienzpumpe, die den
Stromverbrauch um bis zu 50 Prozent senkt. Die Solarkollektoren Logasol SKS 4.0 von
Buderus sind ebenfalls ganz auf Effizienz getrimmt. Sie sind hermetisch dicht und mit
dem Edelgas Argon gefüllt, was das Eindringen von Feuchtigkeit und das Beschlagen
verhindert. So viel Aufwand lohnt sich, denn die Kollektoren wandeln 85 Prozent der
eingefangenen Sonnenenergie in Wärme um.
Bis zu fünf Prozent der Aufwendungen bei der Heizungsmoderni-sierung übernimmt das
Programm 430 der Kreditanstalt für Wie-deraufbau (KfW). Gefördert werden der
Austausch der Heizungsanlage auf Basis der Brennwerttechnologie einschließlich einer
Hocheffizienzpumpe. In Zusammenhang mit dieser Heizungsmodernisierung erfolgt ebenso
ein Zuschuss auf die Investitionskosten, zum Beispiel für die Erneuerung der
Heizkörper oder -rohre, den Einbau von Pufferspeichern, die Regelungstechnik, die
Erneuerung der Abgasanlage oder den ergänzenden Einbau einer Solaranlage.
Das Marktanreizprogramm "Richtlinien zur Förderung von Maß-nahmen zur Nutzung
erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" stellt eine weitere attraktive Förderung zur
Verfügung. Hierbei werden unter anderem Brennwertkessel und Solartechnik für Heizung
und Warmwasser gefördert. Siehe auch: www.bafa.de
Die Webseiten www.energiefoerderung.info/buderus und www.buderus.de informieren über
die Programme von Bund, Ländern, Gemeinden und Energieversorgern.