Agentur
MINOL
 
11.07.2011

Schutzengel an der Decke
Eineinhalb Jahre Rauchwarnmelder - die Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft zieht eine positive Bilanz. Bei drei Bränden haben sich die Geräte bereits bewährt.

Stralsund, Juli 2011 - Die Lider werden schwer, der Kopf sinkt zur Brust. Die Finger,
zwischen denen eine Zigarette klemmt, lockern sich, der Glimmstängel fällt zu Boden.
Genau das passierte Ende Dezember 2009 in einer Wohnung der Stralsunder
Wohnungsbaugesellschaft (SWG). Der Bewohner hatte großes Glück, denn just eine Woche
zuvor hatte das Unternehmen Minol die Installation von rund 30.000 Rauchwarnmeldern
in 10.600 Wohnungen der SWG abgeschlossen. Und so weckte ihn ein schriller Piep-Ton,
bevor der giftige Rauch sich ausbreitete. Die Feuerwehr vermeldete glücklicherweise
nur einen Sachschaden.

Wenige Wochen später rückten die Feuerwehrmänner abermals aus. Wieder schlug ein
Rauchwarnmelder in einer Wohnung der SWG an. Diesmal hatte ein älteres Ehepaar einen
Topf auf dem Herd vergessen. "Der Melder im Flur hat Alarm ausgelöst, noch bevor sich
in der Küche ein Brand entwickeln konnte", erinnert sich Christian Griwahn,
Bereichsleiter Wohnungswirtschaft der SWG. Die Bewohner kamen mit dem Schrecken davon
- genauso wie ein weiterer Mieter, dem vor Kurzem das Gleiche passiert war. Seit 31.
Dezember 2009 muss jede Wohnung in Mecklenburg-Vorpommern einen Rauchwarnmelder
haben. Die Fälle bei der SWG zeigen, wie wichtig diese Pflicht ist. "Die Melder haben
Leben gerettet", sagt Griwahn. "Es war richtig, dass wir Anschaffung und Einbau
selbst in die Hand genommen haben." Gemäß Landesbauordnung wären dafür eigentlich die
Mieter verantwortlich gewesen - im Unterschied zu anderen Bundesländern. Doch die
Wohnungsbaugesellschaft wollte für einen lückenlosen Brandschutz auf Nummer sicher
gehen.

Aus diesem Grund hat die SWG auch die jährliche Sicht- und Funktionsprüfung der
Melder ihrem Messdienstleister Minol übertragen, statt sie den Bewohnern aufzubürden.
"Die Melder sind sehr hochwertig und haben zehn Jahre Garantie, auch auf die
Batterie. Nach der geltenden DIN 14676 ist jedoch eine jährliche Kontrolle vor Ort
Pflicht und für die Sicherheit extrem wichtig", betont Michael Hanke, zuständiger
Kundenbetreuer der Minol-Serviceniederlassung in Stralsund. Dazu gehören zwei
Arbeitsschritte: die Alarm- und die Sichtprüfung. Ein Mitarbeiter von Minol löst
zunächst einen kurzen Probealarm aus und stellt so fest, ob das Gerät funktionsbereit
ist. Dann prüft er, ob der Melder noch richtig befestigt ist, ob er übermalt,
verschmutzt oder beschädigt wurde. Staub, Flusen oder Farbreste können nämlich die
Raucheintrittsöffnung blockieren. Bei Bedarf wird das Gerät gereinigt oder
ausgetauscht. Rauchwarnmelder gehören mindestens in Schlafräume, Kinderzimmer und in
die Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen. "Deshalb achten wir
bei der Sicht- und Funktionsprüfung darauf, ob sich die Nutzung der Räume verändert
hat und zusätzliche Melder nötig sind", sagt Hanke. Die erste Kontrollaktion ist dank
der guten Zusammenarbeit mit den Mietern reibungslos über die Bühne gegangen - und
dauerte pro Wohnung nur wenige Minuten.

Manche Mieter waren am Anfang skeptisch ob des weißen, faustgroßen Geräts an der
Zimmerdecke. In den ersten Wochen nach der Installation hatte es viele Fragen
gegeben, erinnert sich Griwahn. Etwa zu Kosten, Wartungsterminen, was bei Fehlalarm
zu tun sei, oder was das Blinken der Batterieanzeige zu bedeuten habe. Mittlerweile
gehören die elektronischen Wächter zum Alltag. "Den Bewohner wird bewusst, wie
wichtig die Melder sind und sie geben uns positive Rückmeldungen", sagt Griwahn.
Einen Schutzengel an der Decke zu haben, ist eben ein gutes Gefühl.

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