Agentur
 
14.07.2011

Online-Cashback-Dienste selten lohnenswert
COMPUTERBILD testet fünf "Geld zurück"-Programme im Internet / Geld-Bonus garantiert nicht automatisch die günstigsten Angebote / Zwei Anbieter "mangelhaft"

Kundenkarten und Rabattpunkte sind in Supermärkten und Kaufhäusern gang und gäbe. Neu
sind Geldbonusprogramme im Internet, so genannte Cashback-Dienste. Die Anbieter
versprechen Geldboni beim Einkauf in bestimmten Online-Shops. Das lohnt sich jedoch
nicht immer, wie ein Test der Fachzeitschrift COMPUTERBILD von fünf solcher
Bonus-Dienste ergab (Ausgabe 16/2011, ab Samstag im Handel). Ein Preisvergleich
zeigte, dass sich die günstigsten Angebote meist mit Preissuchmaschinen wie Idealo.de
finden lassen.

Zunächst müssen sich die Nutzer bei einem Cashback-Dienst registrieren. Ihre
Bonus-Zahlungen erhalten sie bei jedem Einkauf in einem der zahlreichen Partnershops
wie C&A, Conrad oder Zalando, bei Online-Vertragsabschlüssen und -Buchungen bei
Mobilfunk-Anbietern oder Reisebüros. Nachträglich werden dem Kundenkonto in der Regel
zwischen zwei und fünf Prozent vom Warenwert als Bonus gutgeschrieben. Lässt sich der
Einkaufswert, wie bei einem Handy-Vertrag, nicht bestimmen, landet ein Festbetrag auf
dem Konto. Das Geld stammt aus Provisionen, die die Partner-Shops den Diensten für
jeden Käufer zahlen. Die Auszahlung des angesammelten Guthabens ist bei einigen
Anbietern allerdings erst ab zehn oder mehr Euro möglich.

Beim COMPUTERBILD-Preisvergleich zeigte sich, dass Kunden mit Cashback-Bonus-Diensten
durchschnittlich mehr bezahlen als bei den günstigsten Online-Angeboten, die sich mit
Preissuchmaschinen finden lassen. Beispielsweise fand Idealo.de ein Paar Nike Air Max
LTD2 für 78 Euro. Beim Kauf über Cashback-Dienste sollten die Sportschuhe jedoch im
Schnitt 118 Euro kosten - satte 40 Euro Differenz. Bei Online-Verträgen winkt
hingegen ein lukrativer Bonus, etwa bis zu 98 Euro beim Online-Abschluss des
Handy-Tarifs Call & Surf Mobil M.

Im Test überzeugen konnte nur der Test-Sieger Qipu (Testergebnis: 2,49), der eine
große Shop-Auswahl und den zweithöchsten Cashback-Wert aller Testkandidaten bot: Für
Käufe im Wert von 1400 Euro zahlte Qipu knapp 59 Euro zurück. Weiterer Vorteil:
Ausgezahlt wird schon ab dem ersten Euro. Konkurrent Tamola bot mit fast 64 Euro zwar
die höchsten Cashbacks, behält dafür jährlich die ersten sieben Euro des
Kunden-Guthabens ein. Weil Tamola persönliche Daten unverschlüsselt übertrug, wurde
der Dienst auf "mangelhaft" abgewertet. Andasa erging es nicht besser: Wegen
gravierender AGB-Mängel wertete COMPUTERBILD den Anbieter ebenfalls auf "mangelhaft"
ab.

Mehr Tests unter www.computerbild.de/tests

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