Agentur
MINOL
 
25.04.2012

Komplexe Abrechnungen grafisch erklärt
Bei Immobilien mit Gewerbeeinheiten müssen die Heizkosten oft mehrstufig verteilt werden -Verteilgrafiken von Minol schaffen Transparenz.

Leinfelden-Echterdingen, April 2012 - Eine Ladenzeile im Erdgeschoss, Büros und
Wohnungen in den Obergeschossen: Ein solcher Mix aus Wohnen und Gewerbe ist typisch
für größere Immobilien in guter Lage. So komplex wie die Nutzerstruktur ist meist
auch die energetische Versorgung dieser Objekte. Im Unterschied zu Wohnräumen müssen
Gewerbeflächen wie Supermärkte oder Restaurants nicht nur beheizt, sondern auch
gekühlt und belüftet werden. Der Energieverbrauch von Klima- und Lüftungsanlagen kann
nur mit Wärme- und Kältezählern gemessen werden. So kommt in Immobilien mit
gemischter Wohn- und Gewerbenutzung meist unterschiedliche Messtechnik zum Einsatz:
Heizkostenverteiler in den Wohneinheiten, Wärmezähler in den Gewerbeeinheiten. Die
Abrechnung der Energiekosten erfordert fachliches Know-how: Laut Heizkostenverordnung
müssen die Gesamtkosten zunächst den Nutzergruppen mit einheitlicher Messausstattung
zugeordnet werden. Diese Vorverteilung oder Vorerfassung der Heizkosten geschieht mit
Hilfe von Wärmezählern, die den Energieverbrauch der einzelnen Verteilstränge messen.
Steht der Kostenanteil für jede Nutzergruppe fest, kann die Unterverteilung auf die
einzelnen Wohn- und Gewerbeeinheiten beginnen.

Um diesen Prozess transparent zu machen, integriert Minol als einziger Dienstleister
der Branche in komplexe Abrechnungen eine gebäudespezifische Verteilgrafik. Anhand
der Grafik können Verwalter und Nutzer einfach nachvollziehen, wie die Energiekosten
der Wohn- und Gewerbeeinheiten zustande kommen. Der Verwalter der Immobilie muss mit
weniger Rückfragen rechnen und wird so entlastet. "Die Abrechnung gemischt genutzter
Immobilien ist nie Standard, sondern immer Maßarbeit. Umso wichtiger ist es für alle
Beteiligten, die Rechnungsschritte zu verstehen", sagt Frank Peters,
Abrechnungsexperte bei Minol. Für die Verteilgrafiken sprechen zwei weitere
Argumente. Zum einen sind die Mieter der Wohnungen für ihre "zweite Miete" besonders
sensibilisiert, schließlich wohnen sie mit Großverbrauchern unter einem Dach. Zum
anderen ist ein dynamischer Mieterwechsel typisch für Gewerbeimmobilien. Die
Verteilgrafik gibt allen Mietern einen aktuellen und anschaulichen Überblick.

PDF – 0.2 MB  





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