Agentur
 
05.06.2012

AMD und Nvidia verkaufen alte Grafikchips mit neuem Namen
COMPUTERBILD SPIELE berichtet: Grafikprozessoren-Hersteller packen alte Chips in neue Baureihen / Nachteile: Langsameres Tempo, höherer Stromverbrauch

Aus Alt mach Neu - so lautet die Devise bei den beiden großen Herstellern von
Grafikprozessoren: AMD und Nvidia nehmen alte Chips, schrauben die Taktfrequenz etwas
hoch und kleben den Namen der aktuellen Baureihe drauf. COMPUTERBILD SPIELE zeigt,
welche Nachteile die Mogelpackungen mit sich bringen und welche Modelle betroffen
sind (Heft 7/2012, jetzt am Kiosk).

So präsentierte AMD kürzlich seine neue Reihe Radeon HD 7000. Doch nicht alle
Grafikkarten dieser Serie arbeiten mit den aktuellen "Southern Island"-Chips. Die
Einsteigerklasse, etwa der im Asus-Notebook X54HR verbaute "Radeon HD 7470M", werkelt
mit alten "Northern Island"-Chips. Diese kamen schon bei den letzten Modellen der
Reihe Radeon HD 6000 zum Einsatz. Ähnlich bei Nvidia: Zwar sind alle derzeit
erhältlichen PC-Grafikkarten mit Nvidias aktuellem "Kepler"-Chip ausgerüstet, bei
Notebook-Grafikprozessoren sieht´s aber düster aus. Dort findet man Modelle der
Einstiegs- und Oberklasse mit Grafikchips der alten "Fermi"-Baureihe.

Wer sich mit einem neuen PC oder Notebook eine der Grafikkarten-Mogelpackungen ins
Haus holt, muss Nachteile in Kauf nehmen. Denn die alten Chips arbeiten nicht so
schnell wie ihre Nachfolger - Nvidias Geforce GTX 570 beispielsweise rund 14 Prozent
langsamer als der neue GTX 670. Hinzu kommt ein höherer Stromverbrauch älterer Chips,
je nach Modell immerhin bis zu 20 Prozent. Und ohne Zusatzsoftware Spiele auf einem
3D-Monitor räumlich darzustellen, klappt unter Windows 8 nur mit Nvidias Kepler-Reihe
oder AMDs Southern-Island-Chips.

COMPUTERBILD SPIELE hat die Hersteller zu ihrer Verkaufsmasche befragt. Nvidia gab
keinen Kommentar ab. AMD ist angeblich dem Wunsch der Hersteller gefolgt: "Der AMD
Radeon HD 6000M ist nach wie vor bei PC-Herstellern sehr beliebt. Viele PC-Hersteller
haben danach gefragt, diese Produkte in das 7000M-Branding aufzunehmen. Diesem Wunsch
hat AMD entsprochen", so Pressesprecherin Brigitte Straßer. Dass die Kunden damit
belogen werden, sagt AMD nicht.
Nutzer, die mit den genannten Nachteilen kein Problem haben, können zugreifen - alle
anderen sollten vor dem Kauf eines Notebooks oder PCs den verwendeten Grafikchip
ermitteln. COMPUTERBILD SPIELE listet im aktuellen Heft eine Übersicht über die
Mogelpackungen beider Hersteller auf.

COMPUTERBILD SPIELE im Internet: www.cbspiele.de

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