Agentur
Junkers
18.07.2005

Brennwert-Technologie vor 111 Jahren für Junkers patentiert
Junkers-Brennwertgeräte seit 20 Jahren im Einsatz

Die Abgaswärme beim Heizen nutzen - diese Idee hatte Hugo Junkers bereits vor 111
Jahren: Mit seiner Patentschrift zum "Flüssigkeitserhitzer" vom 20. Juni 1894 wies er
als Erster auf die Nutzung der Abgaswärme mittels Kondensation hin. Damit legte
Junkers den Grundstein für die moderne Brennwerttechnik. Rund 90 Jahre später waren
seine Überlegungen für seriengerechte Geräte in der Praxis umsetzbar - die ersten
wandhängenden Brennwert-Kesselthermen für den deutschen Markt wurden entwickelt.
Bereits 1985 bot Junkers sein erstes Brennwertgerät an: die CL 100.

Die Junkers-Brennwerttechnik wurde in bestehende, konventionelle Geräte integriert,
ausgestattet mit einem einzigen Wärmetauscher für Heizung und Brennwertnutzung. Das
machte kompakte Brennwertgeräte erst möglich und eine kostspielige "Rucksacklösung"
mit einem zweiten Wärmetauscher unnötig. Nach einigen Hürden gelang der zunächst als
exotisch geltenden Technik Mitte der 90er-Jahre der Durchbruch. Mit der
Brennwerttechnik und neuen Brennertechnologien hatten die Heiztechnik-Hersteller die
Antwort auf die Frage nach der Reduzierung des CO- und NOx-Ausstoßes gefunden. Dank
der Abgasnutzung konnten die Gesamtemissionen für die Wärmeerzeugung deutlich
reduziert werden.

1992 brachte Junkers die Cerapur auf den Markt. 2001 wurde die Baureihe weiter
verbessert und zusätzlich die Baureihe Cerasmart eingeführt - moderne
Gas-Brennwertheizungen, die im Vergleich zu den ersten Geräten effizienter,
kompakter, leichter und leiser im Betrieb sind. Die Thermotechnik-Spezialisten
steigerten den Normnutzungsgrad von anfangs 98 auf heute 109 Prozent. Die
NOx-Emissionen konnten von 175 auf weniger als 16 Milligramm pro Kilowattstunde
reduziert werden, der CO-Ausstoß von 90 auf zehn Milligramm pro Kilowattstunde. In
den kompakten Geräten steckt inzwischen im Vergleich zur CL 100 von 1985 nahezu die
doppelte maximale Leistung - und das bei exakt halbem Gewicht. Hugo Junkers hat mit
seiner Patentschrift die Erfolgsgeschichte vorgegeben - kontinuierliche
Entwicklungsarbeit und die heute 20-jährige Erfahrung von Junkers mit
Brennwerttechnik haben sie verwirklicht und optimiert.

Mittlerweile sind Brennwertgeräte im Neubau insbesondere in Ein- und
Zweifamilienhäusern in Deutschland Standard - weil sie kompakt, zuverlässig und
effizient sind. Fortschritte sind in den nächsten Jahren vor allem bei der
Regeltechnik zu erwarten: Solarthermie-Systeme werden standardmäßig integriert, Heiz-
und Warmwassersystem werden noch besser aufeinander abgestimmt sein. Junkers
entwickelt darüber hinaus ständig neue Lösungen, die die Installation der Heiz- und
Warmwassersysteme noch einfacher und effizienter machen.

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